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Silvercorp Metals mit 50prozentigem Anstieg des Quartalsgewinns

Mittwoch, 09.11.2011

Nachdem der kanadische Metall-Produzent Silvercorp Metals mit dem operativen Fokus auf chinesische Lagerstätten von den Bilanz-Täuschungs-Vorwürfen entlastet zu sein scheint, dürfte sich der Markt wieder verstärkt auf die am Dienstag veröffentlichten Quartalszahlen konzentrieren, die alles in allem sehr erfreulich ausfielen.

Vancouver - Beim Umsatz verzeichneten die Kanadier im zweiten Quartal (Ende 30.09.) des 2011/12er-Geschäftsjahr einen Anstieg um 71 Prozent auf 62,1 Millionen Dollar. Geholfen haben in diesem Zusammenhang ein um vier Prozent höherer Silber-Output (1,4 Millionen Unzen) sowie insbesondere üppigere Verkaufspreise. Die durchschnittlichen Veräußerungserlöse legten von 14,63 Dollar im Vergleichszeitraum 2010 auf 30,48 Dollar zu. Der Netto-Gewinn verbesserte sich um 49 Prozent von 12,4 Millionen Dollar (acht Cents je Aktie) auf 18,5 Millionen Dollar (elf Cents pro Anteilschein). Da im betreffenden Quartal Sonder-Aufwendungen im Zusammenhang mit den Betrugsvorwürfen angefallen waren. Lag der um Einmal-Effekte bereinigte Gewinn sogar bei 23,6 Millionen Dollar oder 14 Cents je Anteilsschein.

 

Viel versprechende Projekt-Pipeline

 

Da das Unternehmen zudem über eine sehr viel versprechende Projekt-Pipeline verfügt, kann davon ausgegangen werden, dass Silvercorp Metals seinen Metall-Ausstoß in den kommenden Jahren sukzessive steigern kann. Im letzten Fiskaljahr wurden Mutter Erde 4,2 Millionen Unzen Silber (und diverse Beiprodukte wie Blei oder Zink) abgerungen. Dieser Wert dürfte dieses Jahr locker übertroffen werden, wenn man bereits im zweiten Quartal 1,4 Millionen Unzen erzeugte. Und auch längerfristig dürfte die Gesellschaft eher mehr als weniger Metall produzieren. Insgesamt halten die Kanadier die Mehrheit an acht Lagerstätten, die sich teilweise noch im Entwicklungsstadium befinden. Sobald diese in Produktion gehen – was zugegebenermaßen noch etwas dauern könnte – wird der Metall-Ausstoß weiter deutlich zunehmen.

 

Auch wenn die Betrugsvorwürfe vom Tisch zu sein scheinen und das Unternehmen insgesamt sicherlich nicht schlecht ausgestellt ist, könnte sich die überdurchschnittliche Fokussierung auf Silber unter Umständen negativ auswirken, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Notierungen des kleinen Bruder des Goldes im Zuge der konjunkturellen Schwächephase weiter nachgeben. Quelle: www.emfis.com

 

 

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