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Peru verhängt Ausnahmezustand zum Schutz eines Minenprojektes von Newmont

Montag, 05.12.2011

Der peruanische Präsident reagierte damit auf zunehmende Aktionen gegen das größte Bergbauprojekt des Landes.

Der Präsident des südamerikanischen Landes habe für 60 Tage den Ausnahmezustand für ein Gebiet im Norden des Landes verhängt. Dies berichteten lokale Medien. Für diesen Zeitraum seien Bürgerechte in der betroffenen Region eingeschränkt und Verhaftungen könnten leichter durchgeführt werden. Hintergrund der Maßnahme seien heftige Proteste der lokalen Bevölkerung gegen die Erweiterung eines großen Bergbauprojektes des amerikanischen Konzerns Newmont. Diese führten sogar zu einer Schließung des regionalen Flughafens sowie zu heftigen Straßenschlachten mit Polizeieinheiten mit vielen Verletzten. Dieses Minenprojekt ist mit einem Volumen von 4,8 Milliarden USD das bisher größte Vorhaben in Peru.

 

Verschlechterung der Lebensqualität befürchtet

 

Wie weiter mitgeteilt wurde, basierten die Proteste auf einer erwarteten Verschlechterung der Versorgung der Region mit Trinkwasser. Newmont beabsichtige demnach, das aus den größten Gebirgsseen stammende Wasser in riesigen Reservoirs zu speichern. Es kam bereits zu einer Wasserrationierung für die Bevölkerung über drei Monate. Quelle: www.emfis.com

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