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J.P. Morgan senkt Preisprognose für Eisenerz

Mittwoch, 23.11.2011

J.P. Morgan Chase & Co hat ihre Preisprognose für Eisenerz um 10% bis 15% für die kommenden fünf Jahre gesenkt. Die Bank begründet diesen Schritt mit der erwarteten schwächeren Nachfrage nach dem Rohstoff.

Melbourne  (Dow Jones) - J.P. Morgan gehe zwar davon aus, dass die hochpreisige chinesische Produktion sich weiter am Markt behaupten werde und somit Preise über Normalniveau unterstützen würden, schreibt die Bank in ihrer jetzt veröffentlichten aktuellen Preisschätzung.  Dennoch haben wir unsere Nachfrageprognose im Einklang mit den Prognosen unserer Ökonomen für das globale Wachstum nach unten gesenkt, was zu niedrigeren Preisschätzungen geführt hat , heißt es.
Für 2011 senkte J.P. Morgan ihre Prognose um 6% auf durchschnittlich 167,40 USD/t und für 2012 um 16% auf 147,50 USD/t. Für 2013 korrigierte die Bank ihre Preisschätzung um 14% nach unten auf im Schnitt 150 USD/t, für 2014 um 11% auf 125 USD/t und für 2015 um 13% auf 105 USD/t.

 

Die Eisenerz-Spotpreise hätten sich in den vergangenen Wochen deutlich bewegt, mit einem Preisrückgang von 30% innerhalb von drei Wochen. Danach hätten sie von ihrem Boden bei 116,90 USD/t wieder 26% gut gemacht, so die Bank weiter.

 

Die Erholung und Nachhaltigkeit der Eisenerzprseise wird nach Einschätzung von J.P. Morgan u.a. davon abhängen, wie deutlich sich die Nachrachfrage der chinesischen Stahlkocher erholt. Daneben spiele es auch eine Rolle, ob sich die Stahlnachfrage in Europa erholt und sich das makroökonomische Sentiment allgemein verbessert, heißt es weiter. DJG/DJN/kko/dok

 

 

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