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Hecla Mining: Keine Förderausfälle durch Minen-Schließung

Dienstag, 22.11.2011

Bei seiner Lucky-Friday-Mine im Norden Idahos könnte das kanadische Silber-Unternehmen Hecla Mining mit einem blauen Auge davonkommen. Denn außer zusätzlichen Kosten soll der sich letzte Woche ereignete Unfall in der Lagerstätte keine negativen Auswirkungen auf das Unternehmen haben.

In der letzten Woche ereignete sich ein schwerwiegender Unfall in der Lucky-Friday-Mine, bei dem zwei Arbeiter verletzt wurden. Einer der Angestellten verstarb zwei Tage nach dem Unglück an seinen Verletzungen. Da die Ursachen des Vorfalls noch nicht bekannt sind, bemüht sich der kanadische Silber-Produzent um rasche Aufklärung. Aus diesem Grund wurde die Mine auf unbestimmte Zeit geschlossen.

 

Jahres-Produktionsschätzungen bestätigt

 

Trotz der vielleicht sogar längerfristigen Stilllegung der Lagerstätte wird es laut Hecla Mining voraussichtlich nicht zu Produktionsausfällen in diesem Jahr führen. So rechnen die Kanadier unverändert mit einer Gesamt-Produktionsmenge von neun bis zehn Millionen Feinunzen Silber im laufenden Geschäftsjahr. Da die Lucky-Friday-Liegenschaft nicht zu den größten Lagerstätten von Hecla Mining gehört, erscheint der Optimismus des Silber-Förderers realistisch.

 

Als Silber-Unternehmen leidet natürlich auch Hecla Mining unter den stark gefallenen Silberpreisen. Bei den sehr niedrigen Cashkosten in Höhe von rund einem Dollar je Feinunze Silber wird die Gesellschaft allerdings selbst bei weiter sinkenden Silberpreisen gutes Geld verdienen können. Quelle: www.emfis.de

 

 

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