Goldcorp: 70prozentiger Produktionsanstieg ab 2016
Der kanadische Gold-Produzent hat sich für die Zukunft viel vorgenommen. Bereits die Produktionszahlen für das Jahr 2011 überzeugen auf ganzer Linie, das Unternehmen möchte jedoch noch viel mehr erreichen.
Vancouver - Die Produktionszahlen für das letzte Jahr vergangenen Jahres sprechen für sich: Die Produktions-Prognose für 2011 wurde locker erfüllt, teilte die Gesellschaft kürzlich mit. So förderten die Kanadier etwa 2,515 Millionen Feinunzen Gold im letzten Jahr. Im laufenden Jahr möchte der Konzern einen Gold-Abbau von 2,6 Millionen Feinunzen erzielen, ab 2016 schätzt das Unternehmen mit einer Gold-Produktion in Höhe von 4,2 Millionen Feinunzen jährlich – eine Steigerung von beachtlichen 70 Prozent. Unternehmensangaben zufolge sollen die Cashkosten voraussichtlich in den nächsten fünf Jahren bei relativ günstigen 400 Dollar je Feinunzen Gold betragen. Goldcorp konzentriert sich jedoch nicht nur auf das Metall der Könige, denn auch Silber, Kupfer, Zink sowie Blei haben die Kanadier in ihren Bann gezogen.
Nicht nur auf Gold setzen
Und das könnte sich für die Kandier richtig lohnen: Denn die Gesellschaft könnte mit ihrer Produktionsplanung für das laufende Jahr von 34 Millionen Unzen Silber zu einem der größten Silber-Förderer weltweit aufsteigen. Allein 26 Millionen Feinunzen würden in der Penasquito-Mine in Mexiko das Licht der Welt erblicken, teilte das Unternehmen mit. Doch dem nicht genug: Die Kanadier möchten in diesem Jahr zudem 110 Millionen Pfund Kupfer, 400 Millionen Pfund Zink sowie 180 Millionen Pfund Blei produzieren.
Nicht allein auf Gold zu setzen, ist grundsätzlich eine gute Idee. Allerdings ist zu beachten, dass Preis-Korrekturen vor allem bei den Industriemetallen und den weißen Edelmetallen auf Grund der unsicheren konjunkturellen Gesamtlage nicht auszuschließen sind. Sollte Goldcorp allerdings seine Zielvorgabe bezüglich der Förderkosten bei Gold erreichen, dürfte bei halbwegs stabilen Gold-Preisen allein dieses Segment die Gewinne des Unternehmens steigern und somit den Aktien-Kurs der Kanadier beflügeln. Quelle: www.emfis.de

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